Mein Einstieg in diese Arbeit war kein geplanter Karriereschritt. Es war ein Innehalten, das mir vom Leben aufgezwungen wurde.
Nach einem Unfall kam alles zum Stillstand. Nicht nur mein Körper – auch mein Alltag, meine Orientierung, mein innerer Kompass.
Im Außen fiel alles in sich zusammen. Ich fühlte mich ausgeliefert – ohne Richtung, ohne Halt. Als würde das Leben gegen mich arbeiten.
Und in mir? Leere. Verzweiflung. Überforderung. Kein Kontakt zu mir selbst. Kein klares „Warum“. Ich funktionierte – aber ich lebte nicht wirklich.
Ich konnte mich selbst kaum noch aushalten. Zu eng, zu laut, zu festgefahren. Gedankenschleifen, alte Muster, ein überreiztes Nervensystem. Vieles lief automatisch – ohne Bewusstsein, ohne Verbindung.
Ein inneres Gefühl, als würde ich mein eigenes Leben aus der Distanz beobachten – aber nicht wirklich mitgestalten.